CMC Markets Spezial: 21 interessante Fakten zur US-Wahl

Nachstehend zeigen wir Ihnen 21 interessante Fakten zur bevorstehenden US-Wahl.

Wussten Sie schon, dass...?

  1. Jeder einzelne US-Staat hat  ein eigenes Verfahren zur Auswahl der Präsidentschaftskandidaten für die großen politischen Parteien. Einige halten eine geheime Abstimmung ab, die sich Vorwahl nennt, andere halten wiederum gewisse Gremien ab, bei denen die Kandidaten in einer offenen Wahl direkt gewählt werden.
  2. In einigen Staaten muss man nicht einmal einer politischen Partei angehören und kann sogar Mitglied der gegnerischen Partei sein, um in der Vorwahl einen Präsidentschaftskandidaten zu wählen.
  3. Die demokratische Partei verwendet ein proportionales Verfahren zur Verteilung der Abgeordneten – jedem Kandidaten wird ein Prozentsatz an Delegierten zugeordnet, basierend auf den Ergebnissen des Gremiums oder der Vorwahl. Die republikanische Partei überlässt es jedem Staat selbst zu entscheiden, ob er die „Der Sieger bekommt Alles“ Methode oder das proportionale Verfahren verwendet.
  4. In den Wahlen der Neuzeit wählt jeder Präsidentschaftskandidat den eigenen Vizepräsidenten aus der eigenen Partei. Ursprünglich war es so, dass bei der Wahl im November der Zweitplatzierte zum Vizepräsidenten ernannt wurde, auch wenn er Mitglied der gegnerischen Partei war.
  5. Die US-Wahlen finden immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November statt, jedoch können in einigen Staaten die Stimmen bereits 45 Tage vorab abgegeben werden. Die vorzeitige Stimmabgabe kann per Briefwahl, persönlich im Büro eines Wahlleiters oder an einem anderen Ort, wie beispielsweise einem Rathaus, einer Bücherei oder sogar einem Supermarkt, durchgeführt werden.
  6. Drei Staaten, Oregon, Washington und Colorado, führen alle Wahlen per Briefwahl durch. Stimmzettel werden vorab an alle registrierten Wähler verschickt und eine herkömmliche persönliche Wahl ist weitgehend nicht verfügbar.
  7. North Dakota ist der einzige Staat, in dem sich Wähler nicht registrieren müssen. Obwohl dieser Staat als Erstes die Wählerregistrierung bereits vor der Jahrhundertwende eingeführt hat, wurde dieselbige im Jahre 1951 wieder abgeschafft. Der Staat vertraut auf kleine Wahlbezirke, bei denen die Wahlverantwortlichen die Wähler kennen.
  8. Als George Washington in 1789 zum Präsident gewählt wurde, konnten lediglich 6% der US- Bevölkerung wählen.
  9. US-Wahlen werden nicht durch eine Volkabstimmung entschieden, sondern durch eine Gruppe von Beamten, genannt „Wahlausschuss“. Jeder Staat besitzt die gleiche Anzahl an Wahlmännern wie Kongressabgeordnete und Senatoren. In Washington DC sind es drei mehr. Der Kandidat, der mehr als die Hälfte der Stimmen im Wahlausschuss erhält, wird nach dem Treffen des Wahlausschusses Anfang Dezember zum Sieger erklärt.
  10. In der Vergangenheit konnten vier Präsidentschaftskandidaten nicht ihr Amt antreten, obwohl sie die Mehrzahl an Stimmen besaßen. Zuletzt geschah diese im Jahr 2000, als George W. Bush eine halbe Million Stimmen weniger sammelte als Al Gore, es aber dennoch schaffte mehr Stimmen im Wahlausschuss zu erzielen.
  11. Zwei Wahlen mussten in der US-Geschichte bereits durch das Repräsentantenhaus entschieden werden, da kein Kandidat genügend Unterstützung im Wahlausschuss erhalten hatte. In solchen Fällen kann jede Delegation eines Mitgliedsstaats eine Stimme für einen der drei Kandidaten abgeben, der die meisten Wählerstimmen erhalten hat.
  12. George Washington ist der einzige Präsident, der jemals alle Stimmen im Wahlausschuss erhielt und der einzige, der keiner politischen Partei angehörte.
  13. Die US-Geschichte hat bereits Präsidenten aus sechs verschiedenen politischen Parteien hervorgebracht: Demokratisch-Republikanisch, Demokratisch, Föderalistisch, National-Union, Republikanisch und Whig.
  14. Seit 1872 hat die USA entweder ein Mitglied der Demokratischen oder Republikanischen Partei in das höchste Amt des Landes gewählt, obwohl es noch viele weitere politische Parteien in den USA gibt, wie beispielsweise die Grünen (Green Party), die Liberalisten, die Verfassungspartei (Constitution Party) und die Natural Law Party.
  15. Ein potentieller Präsidentschaftskandidat muss lediglich drei Kriterien erfüllen – er muss ein in der USA geborener US-Staatsbürger sein, mindestens 35 Jahre alt und mindestens für 14 Jahre in den USA gelebt haben.
  16. Im Vorfeld der diesjährigen Wahlen haben sich über 1.800 Menschen als potentielle Präsidentschaftskandidaten innerhalb der Bundeskommission zur Wahlkampffinanzierung registriert.
  17. Kandidaten, die keine Nominierung einer politischen Partei erhalten, können sich als Unabhängige aufstellen lassen und jeden Staat darum bitten auf die Stimmzettel gesetzt zu werden, indem Sie Unterschriften von Wählern in diesem Staat sammeln. Die erforderliche Anzahl wird von jedem  Staat selbst festgesetzt und muss mindestens 275 Wahlstimmen in Tennessee oder maximal 178.039 in Kalifornien betragen.
  18. In allen bis auf neun Staaten sind diese sogenannten „eingeschriebenen“ Kandidaten erlaubt, die ausreichend Unterstützer dazu bewegen können Ihren Namen auf die Wahlzettel zu schreiben anstatt den der offizielle Kandidaten.
  19. South Dakota und Texas haben sogenannte „Sore loser laws“, präsidiale Gesetze, die es Personen, die keine Nominierung einer Partei erhalten haben,  verbietet sich als Unabhängige aufstellen oder auf Listen schreiben zu lassen.
  20. Potentielle Präsidentschaftskandidaten geben Ihre Kandidatur weit vor den eigentlichen Wahlen bekannt – in diesem Jahr war der erste Kandidat mit 596 Tagen vor dem Wahltag der Senator von Texas Ted Cruz. Die früheste Bekanntgabe in der Geschichte war Mike Gravel, ein ehemaliger Senator aus Alaska, der seine Kandidatur bereits 900 Tage vor der Wahl ankündigte.
  21. Die Wahlen heutzutage werden meist von den sogenannten „Swing States“ bestimmt, einer kleinen Gruppe von etwa einem Dutzend Staaten, die manchmal für die Demokraten und manchmal für die Republikaner stimmen. Die Kandidaten konzentrieren sich in der Regel mit all ihrer Zeit, ihrem Geld und ihren Ressourcen darauf diese „Swing Staates“ für sich zu gewinnen. Die Wähler in diesen Staaten werden daher regelrecht mit Werbung und unendlich vielen Besuchen von den Kandidaten überhäuft

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