CMC Markets Marktanalyse von Andreas Paciorek - Mittwoch, 23.04.2014 - Update

DAX kämpft mit der 9.600-Punkte-Marke / Europäische Konjunkturdaten signalisieren Wachstum und Deflationsgefahr Andreas Paciorek, CMC Markets Gestützt von positiven Vorgaben der US-Börsen und dem Nikkei, kämpfen die Bullen im DAX heute den zweiten Tag in Folge gegen den Abgabedruck über der 9.600-Punkte-Marke an. Insgesamt positive europäische Konjunkturdaten konnten dem deutschen Leitindex bisher nicht zur Überwindung der Marke verhelfen. Impulse könnten am Nachmittag US-Wirtschaftsdaten und die Quartalsberichte der Technologie-Unternehmen Facebook und Apple liefern. Neben dem weiterhin ungewissen Ausgang um den Konflikt in der Ukraine, drückt auch der schwache HSBC-Einkaufsmanagerindex für China etwas auf die Stimmung. Mit 48.3 Punkten fiel das Barometer im April zwar in der Höhe aus, wie Analysten*** es prognostiziert hatten, der Index bleibt damit aber auch den vierten Monat in Folge unter 50 Zählern, was eine Kontraktion signalisiert. Die wirtschaftliche Dynamik der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schwächelt damit weiterhin. Europäische Konjunkturdaten zeigten heute Vormittag wiederum ein gemischtes Bild. Der Markit-Einkaufsmanagerindex für Deutschland für den April zeigt sowohl im Dienstleistungsbereich als auch beim verarbeitenden Gewerbe einen stärker als erwarteten*** Anstieg** auf 55 beziehungsweise 54,2 Zähler. Demgegenüber enttäuschten die entsprechenden französischen Zahlen. Das Barometer für den Dienstleistungsbereich fiel von 51,5 im Vormonat auf 50,3, während Analysten einen Wert von 51,4*** prognostiziert hatten. Beim verarbeitenden Gewerbe wurden 50,9 Punkte vermeldet, nach 52,1 im März und verglichen mit erwarteten 51,9***. Für den gesamten Euroraum fielen die Werte wieder besser aus als erwartet. Der zusammengesetzte Index aus Dienstleistungen und verarbeitendem Gewerbe konnte mit 54 Punkten, sowohl die Prognosen von 53,3 Zählern als auch den Vormonatswert in Höhe von 53, hinter sich lassen. Aus der Markit-Umfrage ging auch hervor, dass die europäischen Unternehmen aufgrund der verbesserten Konjunktur auch wieder stärker einstellen. Demnach sei der Jobaufbau im April so stark gewesen seit September 2011 nicht mehr. Laut Markit zeige das, dass die Unternehmen von einem nachhaltigen Aufschwung überzeugt sind. Allerdings hätten die Unternehmen trotz der Konjunktur ihre Preise so stark gesenkt wie seit August nicht mehr, wodurch die Befürchtungen einer Deflation weiter zunehmen würden. Damit dürfte der Druck auf die EZB ihre Geldpolitik weiter zu lockern noch zunehmen. Auch der gegenwärtig wieder gegen den US-Dollar stärker werdende Euro erhöht den Handlungsdruck auf die europäischen Notenbanker vor der nächsten Zinssitzung 08. Mai. Am Nachmittag richtet sich der Fokus dann auf das Ergebnis der Markit-Einkaufsmanager-Umfrage in den USA, als auch Daten zu den Immobilienverkäufen im März. Zudem werden die Quartalsergebnisse der Tech-Schwergewichte Facebook und Apple erwartet. Vorbörslich handelt der Dow Jones gegenwärtig etwas über seinem gestrigen Schlusskurs, während der S&P 500 kaum verändert ist*. * Gegenüber dem Vortagesschlusskurs ** Gegenüber der Vorperiode *** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden Bitte beachten Sie: CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc, (nachfolgend “CMC”) erteilt keine Anlageberatung, sondern führt lediglich die selbständig und eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidungen ihrer Kunden über den Erwerb oder die Veräußerung von Finanzinstrumenten aus. Informationen, die CMC ihren Kunden zukommen lässt, stellen keine Empfehlung zum Erwerb oder zur Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente dar. Insbesondere berücksichtigt CMC nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände Ihrer Kunden. 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