Die amerikanische Notenbank wird heute Abend die Märkte und Anleger über ihren weiteren geldpolitischen Kurs aufklären. Bislang gab es an der Wall Street durch Aktien eine Ausweichmöglichkeit für Rendite suchendes Kapital. Die Nasdaq ist auf einem Allzeithoch.

Wall Street: Was passiert, wenn die Kurse fallen?

Was aber passiert, sollten die Kurse an der Wall Street ins Rutschen kommen? Dann erwachen amerikanische Anleger wie die Europäer das erste Mal in einer Realität, die erstmals in der Geschichte von Nullzinsen geprägt ist. Eine Ausweichmöglichkeit in Cash und Geldmarktfonds, die einigermaßen vernünftige Zinsen bieten, gibt es nicht mehr.

Wall Street: Eine neue Ära bricht an

Es bricht jetzt auch in den USA eine Ära der Nullzinsen an und es ist gut möglich, dass amerikanische Anleger sich dessen noch gar nicht so richtig bewusst geworden sind, weil sie von dem Kaufrausch bei Aktien in den letzten Wochen davon abgelenkt wurden. Das Thema Nullzinsen könnte also mit Kraft als Schreckensthema an den Börsen Einzug halten.

Dividende: Der neue Zins?

Natürlich auch dergestalt, als dass eine Dividendenrendite von nahe 1,9% im S&P 500 Index vor Corona jetzt noch viel attraktiver erscheint als etwa vor einem oder eineinhalb Jahren, als eine Anlage in zweijährige amerikanische Staatsanleihen in etwa die gleiche Rendite abwarf. Heute liegen die zweijährigen Renditen für amerikanische Staatsanleihen nicht mehr bei 1,9% wie im Sommer 2019, sondern lediglich noch bei 0,2% Aktien haben also jetzt auch an der Wall Street ihre Konkurrenz durch festverzinsliche Papiere weitgehend verloren. Ist das der Grund für den Kaufrausch bei Aktien?

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