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CMC Espresso: Neuinfektionen fordern ihren Tribut (10.7.20)

CMC Markets

Der Beweis ist erst noch zu erbringen, ob der Gesamtmarkt angesichts steigender Coronavirus-Infektionszahlen seinen im März begonnen Aufwärtstrend fortsetzen können wird oder nicht. Die Aufwärtsbewegung hat sich in den letzten Tagen vor allem bei Technologieaktien fortgesetzt, während der breite Aktienmarkt keine neuen Hochs machte. 

Bei Technologieaktien sind steile Aufwärtsbewegungen zu sehen, während gleichzeitig eine Clusterbildung vorliegt: Viele Anleger gehen mit dem Strom in die Werte, die am bekanntesten sind - und treiben die Kurse weniger großer Werte wie Tesla, Alphabet, Apple, Amazon, Facebook und Netflix nach oben. Hier kann es schnell zu fallenden Kursen kommen, wenn nur wenige auf die Idee kommen, Gewinne einstreichen zu wollen. Dann könnte es zu einer Situation kommen, in der jeder zur gleichen Tür nach draußen möchte - gleichzeitig und ungeordnet. 

 

Seit Anfang Juni steigen die Infektionszahlen weltweit wieder an und seither haben wir es am Aktienmarkt lediglich mit einer Seitwärtsbewegung zu tun. Die wachsenden Infektionszahlen waren bislang nicht in der Lage, den Trend am Aktienmarkt zu drehen. Sie haben aber auch ein neues Rally-Hoch im DAX verhindert. 

 

Was den DAX-Anlegern im Moment bleibt ist ein volatiles Hin und Her, ohne dass feststeht, ob daraus eine Trendwende oder eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung resultieren wird. Jetzt ist weiterhin abwarten angesagt. Die Märkte wägen steigende Infektionszahlen gegen zahlreiche wirtschaftliche Stützungsmaßnahmen ab und argumentativ haben beide Lager - die Optimisten wie auch die Pessimisten - einen Ansatzpunkt. Bei 12500 Punkten könnte sich nun die Entscheidung ereignen. Bricht diese Unterstützung, droht dem DAX ein Rückfall in die alte Handelsspanne des Juni. Wird sie verteidigt könnte ein erneuter Angriff auf 12766 Punkte stattfinden. 


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