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Börsenmonat August – Was ist zu beachten?

CMC Markets

Es zeichnet sich ab, dass das neue Stimulusprogramm der US-Regierung möglicherweise erst im August verabschiedet wird. Bisher konnten die beiden Lager, die republikanische Mehrheit im Senat und die demokratische Seite im Repräsentantenhaus keinen Kompromiss finden. Die Märkte werden diesbezüglich etwas nervöser. Die Republikaner im Senat wollen die Arbeitslosenunterstützung auf 200 Dollar von bisher 600 Dollar wöchentlicher Zusatzleistungen reduzieren. Es ist nicht der einzige strittige Punkt, aber es der wichtigste in der öffentlichen Wahrnehmung.

Was bringt der August?

Von 1901 bis 1951 zählte der August zu den besten Börsenmonaten. Dies hatte mit der damals noch sehr stark landwirtschaftlich geprägten Wirtschaft zu tun. In den letzten 33 Jahren seit 1987 gehört der August jedoch zu den schlimmsten Börsenmonaten des Jahres. Die US-Indizes verzeichneten dabei durchschnittlichen Rückgänge zwischen 0,1 % -1,1 %. Die schlechteste Performance gab es 1998 mit einem Abverkauf von 15,1 % im Dow Jones Index.

Zu dieser schlechten Performance seit 1987 trug der zweitkürzeste Bärenmarkt der Geschichte (45 Tage) bei, der durch die Turbulenzen in Russland, die asiatische Währungskrise und das Debakel des Long-Term Capital Management Hedgefonds am 31. August 1998 verursacht wurde, als der Dow Jones Index an diesem Tag 6,4 % verlor. Der Dow Jones Index fiel damals um den Rekordwert von 1344,22 Punkten um 15,1 % - dies ist der zweitgrößte prozentuale Dow Jones-Monatsverlust seit 1950. Saddam Hussein Angriff auf Kuwait löste im August 1990 einen Abverkauf um 10,0 % aus. Die schweren Kursabstürze in den Jahren 2010, 2011, 2013 und 2015 von über 4 % verstärken die negative Tendenz im August.

Die größten Dow Jones Gewinne im August wurden 1982 (11,5 %) und 1984 (9,8 %) verzeichnet, als die Rezession von 1982 endete.  Die Wirtschaft befand sich damals bereits in einer schwachen Verfassung. Sowohl die Rezession von 1980 als auch die von 1981 bis 82 wurden durch eine straffe Geldpolitik ausgelöst, um die steigende Inflation zu bekämpfen.

In den 1970er Jahren verfolgte die Fed eine von Ökonomen als "Stop-go"-Geldpolitik bezeichnete Geldpolitik, die abwechselnd hohe Arbeitslosigkeit und hohe Inflation bekämpfte. Während der "Go"-Perioden senkte die Fed die Zinssätze, um die Geldmenge zu lockern und die Arbeitslosigkeit zu senken. Während der "Stop"-Perioden, als die Inflation zunahm, erhöhte die Fed die Zinssätze, um den Inflationsdruck zu verringern. Der Phillips-Kurven-Kompromiss erwies sich jedoch auf lange Sicht als instabil, da Inflation und Arbeitslosigkeit Mitte der 1970er Jahre zusammen anstiegen. Während die Arbeitslosigkeit bis zum Ende des Jahrzehnts leicht zurückging, stieg die Inflation weiter an und erreichte im Juni 1979 11 Prozent. Die Fed Funds Rate (Leitzins) wurden in der Folge auf 13,35 % angehoben.

Wahljahre

In den Wahljahren seit 1950 verbessert sich die Performance im August. Hier nimmt der August im Dow Jones den 6. Rang ein. Ein Platz in der Mitte. In diesem Jahr wird die Performance des Marktes im August wahrscheinlich stark davon abhängen, wie der Juli abgeschlossen wird und ob sich die Rate der Covid-19-Infektionen weiter beschleunigt, was einige Länder dazu zwingen könnte, einen erneuten Lockdown auszurufen.

Ein kleiner Schwenk in die Geschichte richtet wieder den Fokus auf das Jahr 1984. Nach der Rezession der Vorjahre und einem deutlichen Rückstand bei Umfragen verflüchtigte sich der Ärger der Wähler im November. Nachdem die Erholung der Wirtschaft eingesetzt hatte, war Reagans Wiederwahl sicher. Reagan wurde in der Folge bei den Präsidentschaftswahlen von 1984 durch einen erdrutschartigen Wahl- und Stimmenvorsprung wiedergewählt.

US 30 Index Chart 

Quelle: CMC Markets Plattform 30.07.2020

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