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Börsencrash vorüber? Ist das der Boden? (CMC Espresso 30.3.20)

CMC Markets

Der amerikanische Präsident macht die Kehrtwende von der Kehrtwende und spricht nicht mehr von einer Wiedereröffnung der US-Wirtschaft bis Ostern. Vor Ende April seien keine Veränderungen denkbar, auch ein Höhepunkt der COVID-19-Todesfälle sei erst in zwei Wochen denkbar. Das ist ein gutes Signal für die Märkte. Es bringt niemandem etwas, wenn der US-Präsident Zeitpläne in die Welt setzt, die dann von den Gesundheitsexperten sofort angezweifelt werden. Jetzt ist es wichtig, Vertrauen zu schaffen. 

Die beschlossenen Maßnahmen sind nur wirksam, wenn sie von jedem eingehalten werden. Ansonsten ist der Schaden noch viel größer. Anthony Fauci vom NIH in den USA rechnet mit der Möglichkeit von Millionen von Infektionsfällen in den USA und 100.000 bis 200.000 möglichen Toten durch das Virus.

Die US-Futures und auch der DAX eröffneten erneut im Minus, konnten sich aber im Laufe des asiatischen Handels fangen - auch gestützt durch neue geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank und die Verabschiedung eines umfassenden Konjunkturprogramms in Australien. Was wir in der letzten Woche gesehen haben war eine Bärenmarktrally. Diese Art von Rallys sind die schärfsten, die es gibt. Diese Rallys sind aber nicht nachhaltig. Erst eine Trendwende in Form eines 123-Bodens im Tageschart könnte einen Ansatz bieten, von einer Bodenbildung zu sprechen. Dies ist derzeit nicht zu erkennen.

Bärenmarktrallys sind durch Momentum-Trader und Zwangseindeckungen von Leerverkäufern getrieben. Hier sind keine überzeugten Käufer am Werk. Es ist leicht, in steigende Kurse hinein zu kaufen. Es fällt schwer, bei dramatischen Nachrichten in fallende Kurse hinein zu kaufen. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt, ob es diese Überzeugung da draussen überhaupt auf dem aktuellen Kursniveau gibt. Dazu muss man jetzt einen Rücklauf abwarten und dann das Verhalten der Marktteilnehmer genau beobachten. Ein Boden ist im Dow Jones Index nicht entstanden. Hier der Chart des US 30 Cash CFD im Tageskerzenintervall:

Der Germany 30 Cash CFD könnte ein 123-Top ausbilden, wenn er unter 9438 Punkte sinkt. Dann könnten neue Verkäufe einsetzen. Bleibt er darüber, könnte sich die Seitwärtsbewegung zunächst fortsetzen. In der Nacht war der Germany 30 Cash CFD bereits kurzzeitig darunter. Jetzt gilt es, diese Marke engmaschig im Blick zu behalten.


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