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Börsencrash setzt sich in Asien fort (CMC Espresso 13.3.2020)

CMC Markets

Meister Petz hat den DAX voll im Griff. Tatsächlich wirkt der Crash für viele Anleger wie ein Märchen, eine Erzählung, die in Wirklichkeit nicht stattfindet. Selbst die Profis reiben sich die Augen und schütteln den Kopf. Was wir sehen ist das blanke Entsetzen, die Angst vor dem Unbekannten. Anleger handeln vollkommen irrational und lassen sich vollständig von ihren Emotionen treiben. Das Ergebnis sehen wir täglich in tief in rot getauchten Kursen. Wir sehen auch heute Nacht weitere Verkäufe, nachdem der Dow Jones Index für amerikanische Industriewerte den schwächsten Handelstag seit 1987 beendete. Die Kryptobörsen sahen einen weltweiten Ausverkauf. Der Bitcoin rauschte zeitweise auf unter 4000 Dollar nach unten. Seit den frühen Morgenstunden können sich die asiatischen Börsen erholen. Einen Grund dafür gibt es nicht. Hier handelt es sich vermutlich um eine bloße technische Gegenbewegung von Anlegern, die Leerverkaufsgewinne eindecken. Möglicherweise sind die um Mitternacht in Italien und Spanien bekannt gegebenen Leerverkaufsverbote ein Warnsignal für Leerverkäufer, aus ihren Positionen auszusteigen.

Die Europäische Zentralbank hat nur das kleine geldpolitische Kaliber abgefeuert. Das hielt man in den Beratungen, die wenige Stunden später bei der amerikanischen Notenbank geführt wurden, allerdings nicht mehr für ausreichend. Während EZB-Präsidentin Lagarde klar machte, dass die Geldpolitik aktuell nicht die erste Verteidigungslinie gegen die wirtschaftlichen Probleme ist, die aus dem Virus resultierten, sah sich die Fed wenige Stunden später dann doch als genau die Instanz, die den Markt stützen soll. Erneut drängt sich der Verdacht auf, dass wir es hier mit politischen Entscheidungen zu tun haben. Donald Trump wurde bei einem Dow Jones Indexstand gewählt, der nur 15% unter dem aktuellen Kurs notiert. Wirkt die US-Regierung massiv auf die amerikanische Notenbank ein?

Im DAX wurde viel Porzellan zerbrochen. Unter 10486 Punkten droht ein Rutsch unter 8696 Punkte. Unter 10486 muss man davon ausgehen, dass die Bodenbildung des Jahres 2016 hinterfragt wird. Unterschreitet der Index 8696 Punkte müsste sich erst ein neuer Boden bilden. Ansonsten ist der Bereich zwischen 8696 und 10486 Punkten im großen Bild im DAX charttechnisches Niemandsland. Der DAX kann also 1790 Punkte schwanken innerhalb dieser Spanne, ohne dass damit neue charttechnische Erkenntnisse gezogen werden könnten. 


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