• Die Aktien von Snap und Google haben positiv auf die Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen reagiert, wird Facebook das auch gelingen?
  • Parallel Veröffentlichungen der Zahlen von Microsoft und Tesla
  • Hohes Nutzeraufkommen durch Corona-Lockdown, geringere Werbeeinnahmen erwartet

Wenn es einen Tag in diesem Quartal gibt, an dem CFD Trader mit einem Hang zu Zahlen und Statistiken ihre helle Freude haben werden dann ist es der heutige.

Die Berichtssaison erreicht heute ihren Höhepunkt und Facebook‘s Mark Zuckerberg wird heute nach Börsenschluss zeigen müssen ob er die Zweifel der Anleger ausräumen kann, wenn sein Unternehmen Quartalszahlen vorlegen wird.

Snap und Google legen vor

Als Snap letzte Woche einen zweistelligen prozentualen Umsatzrückgang bei Werbeanzeigen meldete erlebte die Snap Aktie ihren zweitbesten Tag seit ihrem Börsengang. Anleger hatten einfach mit viel schlimmeren Zahlen gerechnet und griffen zu.

Der zweistellige prozentuale Umsatzrückgang bei Einnahmen aus Werbeanzeigen spiegelte sich gestern auch bei der Alphabet-Mutter Google, die trotzdem nachbörslich Kursgewinne verzeichnete. Wiederholt sich das Spiel bei Facebook?

Auch Twitter ist gefragt

Anleger wägen rückgängige aktuelle Einbußen bei Werbeschaltungen gegen beschleunigtes Nutzerwachstum ab. 

Menschen, die zuhause bleiben oder sich in Quarantäne befinden nutzen die sozialen Medien, das Internet oder Chat- und Kommunikations-Apps stärker als zuvor.

Umfragen zufolge sind mehr als 50% der Deutschen dafür, auch nach Corona weiter aus dem Home Office zu arbeiten. In der Bundesregierung wird darüber nachgedacht, ein Recht auf Home Office gesetzlich zu verankern.

Es könnte also etwas übrig bleiben an zusätzlichen Bedarfen, die durch die Dienstleistungen von Facebook, Snap, Twitter oder Google angeboten werden. Ein Teil der Sonderkonjunktur, die diese Unternehmen derzeit bei ihren Nutzerzahlen registrieren, könnte sich dauerhaft halten. 

Diese Spekulation machen sich Anleger zu eigen, die auch andere Stay-at-Home-Aktien wie Zoom, TeamViewer oder Netflix gekauft haben.

Facebook: Zweifel zerstreuen?

Wird es Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg gelingen, die Zweifel einer dauerhaften Schwäche bei den Werbeeinnahmen zu zerstreuen? Es wird heute nachbörslich auch nicht ganz einfach sein, die gesamte Aufmerksamkeit der Trader zu gewinnen, da neben Facebook auch noch Microsoft und Tesla Quartalszahlen vorlegen werden.

Facebook bezieht große Teile seiner Werbeeinnahmen von kleinen und mittelständischen Firmen, die ihrerseits eine hohe Last durch den Lockdown zu tragen haben. Wenn irgendwo als erstes gespart wird dann ist es bei den Ausgaben für Werbung.

Facebook CFD seit Ende Februar

Google und Facebook machen zusammen 70% des Digitalen Werbevolumens auf dem US-Markt aus. CEO Sundar Pichai sagte bereits, im Rest des Jahres Neuanstellungen zurückstellen zu wollen und auch seinerseits weniger Geld für Werbung ausgeben zu wollen. 

Auch Facebook warnte vor einem Monat, dass die eigenen Ergebnisse durch einen Rückgang der Werbeeinnahmen beeinträchtigt werden. Detaillierte Angaben machte Facebook dazu allerdings nicht.

Die gute Nachricht für Facebook und andere digitale Werbeplattformen: Die Werbeumsätze können genauso schnell wieder zurückkommen, wie sie eingebrochen sind. 

Zukäufe möglich 

Und Google und Facebook haben die Chance, sich jetzt günstige Beteiligungen zu sichern, was etwa Facebook tat, als sie 5,7 Milliarden USD in den indische Telekomanbieter Jio investierten. Facebook hofft damit seine Expansion in den großen indischen Markt vorantreiben zu können.

CMC-Kunden vorwiegend positiv

Das Sentiment der Facebook Aktien CFDs ist mehrheitlich positiv. Vor Börseneröffnung in den USA sind 87% des in Facebook Aktien CFDs investierten Volumens long, 13% short. Die Veränderungen des Kunden-Sentiment können Sie live in der Handelsplattform über den heutigen Handelstag verfolgen, bevor Facebook dann heute nach Börsenschluss Quartalszahlen vorlegen wird.

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LandKommissionHebel ab*Short?**Handelszeiten
DeutschlandEUR 55:1Täglich 09:00-17:30
USAUSD 105:1Täglich 15:30-22:00
Großbritannien0,08% (mind. GBP 9,00)5:1Täglich 09:00-17:30
Australien0,09% (mind. AUD 9,00)5:1Täglich 00:00-06:00
Österreich0,05% (mind. EUR 5)5:1Täglich 09:00-17:30
Belgien0,06% (mind. EUR 5)5:1Täglich 09:00-17:30
Kanada2 Cent (mind. CAD 10)5:1Täglich 15:30-22:00
Dänemark0,08% (mind. DKK 90,00)5:1Täglich 09:00-16:50
Finnland0,08% (EUR 9,00)5:1Täglich 09:00-17:30
Frankreich0,06% (mind. EUR 5)5:1Täglich 09:00-17:30
Hong Kong0,18% (mind. HKD 50,00)5:1Täglich 02:30-05:00 und 06:00-09:00
Irland0,08% (mind. EUR 9)5:1Täglich 09:00-17:30
Italien0,10% (mind. EUR 5)5:1Täglich 09:00-17:25
Japan0,15% (mind. JPY 1000)5:1Täglich 01:00-03:30 und 04:30-07:00
Niederlande0,08% (mind. EUR 9)5:1Täglich 09:00-17:30
Neuseeland0,10% (mind. NZD 7)5:1Täglich 01:00-04:45 und 22:00-01:00
Norwegen0,04% (mind. NOK 39,00)5:1Täglich 09:00-16:20
Polen0,18% (mind. PLN 50,00)5:1Täglich 09:00-16:50
Portugal0,08% (mind. EUR 9,00)5:1Täglich 09:00-17:30
Singapur0,10% (mind. SGD 10,00)5:1Täglich 02:00-10:00
Spanien0,06% (mind. EUR 5)5:1Täglich 09:00-17:30
Schweden0,04% (mind. SEK 49,00)5:1Täglich 09:00-17:25
Schweiz0,08% (mind. CHF 9,00)5:1Täglich 09:00-17:20

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.