69% der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
News

Bercow lässt Bombe in Brexit-Plänen Theresa Mays platzen

Offenbar will die britische Regierung eine Fristverlängerung bis zum Brexit um 9 bis 12 Monate erwirken aber der Sprecher des britischen Unterhauses John Bercow hat gestern Theresa May einen Strich durch die Rechnung gemacht ein drittes Mal über ihren Brexit-Deal abstimmen zu lassen, als er sagte, dass ohne eine signifikante Änderung des Vertrags ein drittes Abstimmen nicht möglich sei.

Hier könnte sich jetzt eine echte Regierungskrise andeuten - oder ein harter Brexit ohne Vertrag - oder Theresa May zieht den Artikel 50 zurück und ignoriert damit den Austrittsgesuch generell. Oder - die EU akzeptiert eine Verlängerung der Frist aufgrund anderer Bedingungen - mit einer Fristverlängerung würde das Thema Brexit dann vermutlich erst einmal als börsenrelevantes Thema für eine Weile verschwinden.

Einer Umfrage von YouGov zufolge würden 50% der Briten es aber gutheißen, würde Großbritannien die Europäische Union ohne Vertrag verlassen, während sich 36% dagegen aussprachen und 14% unentschieden waren. Also durchaus eine Mehrheit im britischen Volk für einen harten Brexit.

Der DAX hat heute Rückenwind durch einen technischen Ausbruch im S&P 500 Index, der gestern mit einem Schlusskurs über 2821 Punkten erfolgte. Das hat den DAX gestern zwar nicht wirklich angesteckt - vielleicht warten hierzulande tatsächlich derzeit viele auf klare Signale aus Großbritannien und Brüssel, ob es denn jetzt noch zu einem harten Brexit kommen wird oder ob das Thema durch eine Fristverlängerung erst einmal vertagt wird.

Die analoge Marke - technisch betrachtet - zu 2821 Punkten im S&P 500 Index liegt jedenfalls im DAX bei 11700 Punkten - ein Bruch des dort liegenden Widerstands könnte eine Rally bis in den Bereich von 12.000 Punkten auslösen.

Jedenfalls gönnen sich die Bullen in New York den Luxus, das Tamtam in London im Brexit zu ignorieren und sich im Vorfeld der morgigen Zinsentscheidung bereits long zu positionieren, weil man dort erwartet, dass die Fed erneut grünes Licht geben wird, wenn es um den Ausblick für die Geldpolitik in diesem Jahr gehen wird. Diesen Luxus hat man in Frankfurt bislang nicht aber es dürfte auch hierzulande nicht unbemerkt bleiben dass die Wall Street sich klammheimlich nach oben verabschiedet.


Disclaimer: Dieses Informationsmaterial (unabhängig davon, ob es Meinungen wiedergibt oder nicht) dient lediglich der allgemeinen Information. Es stellt keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69% der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.