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Bauholz Preis – Alles nur eine Blase?

Die Holzpreise sinken wieder. Wenn man sich den Bauholz CFD anschaut, ist man geneigt dazu von einem Crash zu sprechen. In den letzten 6 Wochen stürzte der Bauholzpreis um über 70 % ab, nachdem es vorher zu einem Panikartigen Preisanstieg gekommen war.

Bauholz Preise explodieren während der Pandemie

Nachdem sich der Preis vom Pandemie-Tief im April 2020 in einem Jahr mehr als verachtfacht hat, sind die Holz-Futures gestern auf den niedrigsten Stand des Jahres 2021 gefallen und auf dem besten Weg, den dritten Monat in Folge deutlich zu korrigieren. Während es den durchschnittlichen Häuslebauer freuen wird, da er wieder von den günstigeren Preisen profitieren kann schauen hoffen Trader und Anleger mit dem Bauholzpreis das Inflationsgesehen einschätzen zu können. Wo könnten in diesem Zusammenhang mögliche Unterstützungen für mutige Bullen liegen?

Dies ist wahrscheinlich der beste Zeitpunkt für Hausbesitzer und Bauherren, ihre Holzkäufe zu tätigen wie bereits einige Marktbeobachter den Kursrutsch kommentieren. Der exorbitante Anstieg in den letzten 12 Monaten war durch die Unterbrechungen der Lieferkette, Unsicherheit und Spekulanten ausgelöst worden.

Am Donnerstag schlossen die Schnittholz-Futures bei 574,90 USD pro 1.000 Board-Fuß - den bisherigen Tiefststand in diesem Jahr.

Bauholz mit extremem Einbruch

Der vertikale Anstieg und die extrem steile Bewegung der Holzpreise, die im Mai dieses Jahres endete, war scheinbar fundamental nicht gerechtfertigt. Der Anstieg machte keinen Sinn, denn es ist nicht so, dass der Wohnungsbau und das Baugewerbe plötzlich innerhalb von acht Wochen in diesem Ausmaß in die Höhe schossen.

Der Preisrückgang, den der Markt in letzter Zeit erlebt, ist damit eine Art Wiedergutmachung um die extreme Übertreibung abzubauen. In einem solchen Markt ist es extrem schwierig weitere Aussagen zu treffen. In der Statistik lässt sich die Übertreibung und der Rücklauf mit dem Term Rückkehr zum Mittelwert (Mean Reversion) beschreiben.

Damit es zu einer Mean Reversion kommt, müsste das Bauholz zu seinem historischen Durchschnitt zurückkehren, sodass die Preise angesichts der typischen historischen Preisspanne von Holz um weitere 20 bis 30 % fallen könnten. Das setzt voraus, dass es keine größeren Störungen in der Lieferkette durch weitere Herausforderungen im Zusammenhang mit Covid oder Naturkatastrophen wie Wirbelstürme oder Waldbrände gibt.

Der Markt hat in letzter Zeit einen Anstieg der Produktion erlebt. In Nordamerika wurden in den letzten 12 Monaten 1,4 Milliarden Bretterfuß an Sägewerkskapazität hinzugefügt, und weitere 1,6 Milliarden Bretterfuß an Kapazität könnten in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 in Betrieb gehen.

In den letzten Monaten wurden vermehrt Sägewerkskapazitäten in Betrieb genommen und die Unternehmen stellten zusätzliche Arbeitskräfte ein, um die Nachfrage zu befriedigen.

Wetter bleibt ein Risiko für Bauholz

Derzeit ist die extreme Trockenheit in den USA definitiv ein Thema am Holzmarkt.  Die Trockenheit hat die Brandgefahr in vielen Gebieten der Westküste erhöht, und mit möglichen Bränden und Ernteeinschrä nkungen könnte sich die Holzproduktion erneut verlangsamen und für einen anschließenden Anstieg der Holzpreise sorgen. In diesem Szenario könnten die Holzpreise also sehr bald bis in die Wintermonate wieder steigen, wenn die Bautätigkeit in vielen Regionen wieder stärker nachlässt.

Wie könnte es für den Bauholzpreis weitergehen?

Bisher kennt der Bauholzpreis kein Halten. Bei 528 USD erreicht der Bauholzpreis den Oktober-Tiefpunkt bevor die Rally begann. In diesem Bereich liegt demzufolge eine mögliche Unterstützung. Die weitere Preisentwicklung bei Bauholz wird dann sicherlich auch vom Wetter abhängig sein. Hier gilt es die derzeitigen Brände in Kalifornien zu beachten und Hurrikansaison im Blick zu behalten. Wir der Bereich zwischen 453 und 528 USD nach unten verlassen, könnte sich der Abverkauf weiter intensivieren und das Corona-tief bei 250 USD anlaufen.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 16.07.21

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